Hanse Sail Rostock: Nachhaltigkeit auf dem „Achterdeck“

August 2022

18.600 €

Fördersumme

32.650 €

Gesamtkosten

Sensibilisierung für Nachhaltigkeit im Rahmen eines lärm- und emissionsfreien Rummel-Experiments

An allen vier Sail-Tagen konnten Besucher*innen auf der Aktionsfläche „Achterdeck“ an der Kaikante ausprobieren, wie ein ressourcenschonender, nachhaltig ausgerichteter Rummel funktionieren kann: Mit verschiedenen umweltpädagogisch begleiteten Spielen wie Müll- statt Entchenangeln oder Mehrwegbecher-Stacking verbanden die Akteure Bewegung, Spaß & Interaktion mit niedrigschwelligen Gesprächsangeboten zu umweltrelevanten Themen wie Meeresverschmutzung, Plastikmüll und Mehrweg-Kampagnen. Ein handbetriebenes Karussell, Zerrspiegel und eine liebevoll vor Ort bemalte Fotowand boten lärm- und emissionsfreien Rummelspaß.

Projekt Achterdeck Rostock MV Gesamteindruck
Foto: KuBus e. V.

Begleitet von einem bio-fairen kulinarischen Angebot und Livemusik, zog das Programm auf dem Achterdeck ein breites Publikum an und lockte auch Rostocker*innen in den Hafen, die wenig Begeisterung für Biermeile und hohe Lärmemissionen durch die herkömmlichen Fahrgeschäfte haben.

Bestandsaufnahme für eine plastikfreie Stadt durch Müll-Monitoring

Am Ende der Großveranstaltung führten die Ehrenamtlichen von KuBuS e. V. (Kultur und Bildung unterm Sternenzelt) ein Müll-Monitoring durch. Schon seit Anfang 2022 setzt sich der Verein mit der Initiative „Plastikfreie Stadt“ dafür ein, dass Unternehmen, Kommunen, Schulen und andere Einrichtungen ihren Plastikverbrauch reduzieren. Dank der guten lokalen Vernetzung der Akteure kann auch das Müll-Monitoring perspektivisch als Grundlage für ein Nachhaltigkeitskonzept für die gesamte Hanse Sail dienen.

Auch 2023 lud wieder ein Achterdeck zum Mitmachen ein.


Über die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE):

Die NUE wurde 1999 gegründet und hat ihren Sitz in Hamburg. Gefördert werden Projekte in den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Umweltbildung sowie der Entwicklungszusammenarbeit in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Das Ziel der Stiftung ist die Versöhnung von Ökologie, Sozialem und Ökonomie für eine lebenswerte Zukunft im Einklang mit der Natur.
NUE-Vorsitzender Bernhard Riggers

Der Fokus liegt dabei sowohl auf der Bildungsarbeit als auch auf der Förderung des bürgerlichen und ehrenamtlichen Engagements.

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Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung
Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern