Fische sind weit mehr als nur Bewohner unserer Gewässer
Ob in Flüssen, Seen oder Meeren: Fische gehören zu den ältesten Wirbeltieren der Erde und spielen eine zentrale Rolle in unseren Ökosystemen. Viele Menschen nehmen Fische kaum wahr. Dabei sind sie erstaunlich vielfältig, sozial und an ihre Lebensräume perfekt angepasst. Einige Arten leben in großen Schwärmen und nutzen deren kollektive Intelligenz zur Orientierung und zum Schutz vor Feinden. Andere sind Einzelgänger und treffen Artgenossen nur während der Fortpflanzungszeit. Forschungen zeigen zudem, dass Fische kommunizieren und auf ihre Umwelt differenziert reagieren können.
Gleichzeitig übernehmen sie wichtige Aufgaben in natürlichen Nahrungsketten. Sie dienen anderen Fischen, Meeressäugern und Seevögeln als Nahrungsquelle und tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht in Gewässern aufrechtzuerhalten. Werden Fischbestände zu stark reduziert, geraten ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht.
Gleichzeitig übernehmen sie wichtige Aufgaben in natürlichen Nahrungsketten. Sie dienen anderen Fischen, Meeressäugern und Seevögeln als Nahrungsquelle und tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht in Gewässern aufrechtzuerhalten. Werden Fischbestände zu stark reduziert, geraten ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht.

Überfischung bedroht Meere und Artenvielfalt
Eine der größten Gefahren für Fische ist die Überfischung. Sie entsteht, wenn mehr Fische gefangen werden, als durch natürliche Fortpflanzung nachwachsen können. Weltweit gelten bereits mehr als ein Drittel der kommerziell genutzten Fischbestände als überfischt. Weitere Bestände werden bis an ihre biologischen Grenzen genutzt.
Die Folgen sind weitreichend: Große Raubfische verschwinden, Nahrungsketten verändern sich und ganze Lebensgemeinschaften geraten unter Druck. Besonders betroffen sind Arten, die spät geschlechtsreif werden und nur wenige Nachkommen haben. Auch in Nord- und Ostsee sind zahlreiche Bestände stark geschwächt. Die Situation in der Ostsee gilt sogar als besonders kritisch.
Hinzu kommen Fangmethoden, die nicht nur die Zielarten treffen. Beim sogenannten Beifang geraten auch Schweinswale, Seevögel, Haie oder andere Meeresbewohner in die Netze. Viele dieser Tiere überleben den Fang nicht.
Die Folgen sind weitreichend: Große Raubfische verschwinden, Nahrungsketten verändern sich und ganze Lebensgemeinschaften geraten unter Druck. Besonders betroffen sind Arten, die spät geschlechtsreif werden und nur wenige Nachkommen haben. Auch in Nord- und Ostsee sind zahlreiche Bestände stark geschwächt. Die Situation in der Ostsee gilt sogar als besonders kritisch.
Hinzu kommen Fangmethoden, die nicht nur die Zielarten treffen. Beim sogenannten Beifang geraten auch Schweinswale, Seevögel, Haie oder andere Meeresbewohner in die Netze. Viele dieser Tiere überleben den Fang nicht.
Weitere Belastungen für die Unterwasserwelt
Neben der Fischerei setzen Umweltverschmutzung und Klimawandel den Fischen zu. Plastikmüll und Mikroplastik gelangen in die Nahrungsketten der Meere, während steigende Wassertemperaturen den Sauerstoffgehalt in Gewässern verändern. Für viele Arten werden die Lebensbedingungen dadurch zunehmend schwieriger.
Auch wertvolle Lebensräume wie Seegraswiesen oder andere Kinderstuben vieler Fischarten stehen unter Druck. Gehen solche Rückzugs- und Fortpflanzungsgebiete verloren, wird die Erholung geschwächter Bestände zusätzlich erschwert.
Auch wertvolle Lebensräume wie Seegraswiesen oder andere Kinderstuben vieler Fischarten stehen unter Druck. Gehen solche Rückzugs- und Fortpflanzungsgebiete verloren, wird die Erholung geschwächter Bestände zusätzlich erschwert.

Was wir zum Schutz der Fische beitragen können
Der Tag der Fische soll nicht nur auf Probleme aufmerksam machen, sondern auch Lösungen aufzeigen. Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler sowie Umweltverbände fordern nachhaltige Fangquoten, einen besseren Schutz von Meeresgebieten und die konsequente Bekämpfung illegaler Fischerei. Internationale Abkommen gegen schädliche Fischereisubventionen sind hierfür wichtige Schritte.
Auch Verbraucherinnen und Verbraucher können einen Beitrag leisten. Wer bewusst Fisch konsumiert, auf Herkunft und Fangmethode achtet oder seinen Fischkonsum reduziert, unterstützt eine nachhaltigere Nutzung der Meere. Jeder Einkauf sendet ein Signal an den Markt und kann dazu beitragen, den Druck auf bedrohte Bestände zu verringern.
Auch Verbraucherinnen und Verbraucher können einen Beitrag leisten. Wer bewusst Fisch konsumiert, auf Herkunft und Fangmethode achtet oder seinen Fischkonsum reduziert, unterstützt eine nachhaltigere Nutzung der Meere. Jeder Einkauf sendet ein Signal an den Markt und kann dazu beitragen, den Druck auf bedrohte Bestände zu verringern.

Sie möchten mehr über Fische sowie andere Tierarten, Natur- und Umweltschutz erfahren? Dann spielen Sie doch unser Umwelt-Quiz, das auf Fragen aus der BINGO!-Fernsehsendung basiert.
In der BINGO!-Fernsehsendung wird jeden Sonntag ab 17:00 Uhr im NDR Fernsehen über spannende Umweltprojekte berichtet, die zum Erhalt der Artenvielfalt sowie zum Naturschutz beitragen. Anteile eines verkauften BINGO!-Loses fließen über die jeweiligen Landeshaushalte an die Destinatäre der Bundesländer.
BINGO! – Die Umweltlotterie wünscht viel Glück!
Quellen: WMF, Greenpeace, BUND Niedersachsen